Ausflug nach Hamburg am 25.08.2022

Auch wir wollten das 9,- € Ticket noch einmal zu einem kurzen Ausflug in die Hafen- und Hansestadt Hamburg nutzen. Die Züge waren ziemlich voll, besonders die Rückfahrt war nicht gerade entspannend.

Vom Hauptbahnhof sind wir mit der U3 zu den Landungsbrücken gefahren. Mit der HADAG-Fähre  62 ging es dann weiter nach Finkenwerder. Nach einem  kleinen Spaziergang  nutzten wir die Fähre 64 nach Teufelsbrück. Dort direkt am Anlager befindet sich das Restaurang und Imbiss Engel von Tarik Rose. Da weder Restaurant noch Imbiss offen war haben wir die nächste Fähre zurück nach Finkenwerder genommen und haben uns dort im Dampfer Imbiss gestärkt. Mit der Fähre 62 ging es dann zurück zum Ausgangspunkt den Landungsbrücken. Da dort gleich die Fähre der Linie 72 bereit zum Abfahren lag, machten wir auch noch einen kleinen Abstecher zur Elphi. Ein kleiner Spaziergang entlang des Hafens führte uns zum U Bahnhof Baumwall, wo wir mit der U3 wieder zum HBhf fuhren, da unser Zug nach Langenhagen dann auch bald wieder fuhr. Es war ein rundum schöner Ausflug. Und wenn man sich das Geld für eine Hafenrundfahrt sparen will, kann man diese auch mit den HADAG Fähren machen. Dazu reicht ein Tagesticket des HVV oder wie gestern das 9,-€ Ticket. Selbstverständlich habe ich auch Fotos gemacht. Diese zeige ich Euch jetzt. Wie immer könnt Ihr die Bilder vergrößern, wenn Ihr auf Sie klickt. Sie öffnen sich dann in einem neuen Fenster.

 

21.07.2022 Karl May Festspiele Bad Segeberg

Gestern habe ich die Vorstellung „Der Ölprinz“ im Freiluft Theater „Am Kalkberg“ in Bad Segeberg besucht. Neben Alexander Klaws (Winnetou) gehörten Kati Karrenbauer (Rosalie Ebersbach, geborene Morgenstern, verwitwete Leiermüller) und Sascha Hehn (Grimley, Der ölprinz) zum Ensemble. In weiteren Rollen traten auf Joshy Peters (Buttler), Sascha Gluth (Old Shatterhand),  Jogi Kaiser (Sam Hawkins), Patrick L. Schmitz (Kantor Matthäus Aurelius Hampel), Fabian Monasterios (Mokaschi) und Melanie Böhm als Lissy. Ein Besuch der Karl May Festspiele lohnt sich immer. Der nächste Besuch wir bereits geplant. Im nächsten Jahr wir Winnetou 1 gespielt.

 

 

Kreuzfahrt mit der AIDAnova vom 21.05. bis 28.05.22 nach Norwegen (Tag 6)

Tag 6 Stavanger

Die kommende Etappe sollte wieder etwas länger dauern, lagen doch bis zu unserem nächsten Etappenziel Stavanger 260 nm (482km) vor uns. Und so erreichten wir unseren Liegeplatz Strandkaien (Stavanger) am 26. Mai (Himmelfahrt) um 12:00 Uhr.  

Stavanger

Stavanger ist eine Stadt und Kommune im norwegischen Fylke Rogaland. Die Kommune Stavanger hat 144.147 Einwohner (Stand: 1. Januar 2021) und ist die viertgrößte des Landes. Das Stadtgebiet Stavanger/Sandnes erstreckt sich auch über die Kommunen SandnesSola und Randaberg. Es hat 229.911 Einwohner, wovon 133.703 in der Kommune Stavanger leben. Stavanger/Sandnes ist das Stadtgebiet mit den drittmeisten Einwohnern Norwegens. Die Stadt Stavanger ist der Verwaltungssitz des Fylkes Rogaland und gilt als Zentrum der Erdöl- und Erdgasindustrie Norwegens. (entnommen aus Wikipedia)

Da unser Liegeplatz mitten im Ortskern von Stavanger lag machten wir uns zu Fuß und auf eigene Faust auf den Weg Stavanger zu erkunden.  Das als Gamle Stavanger bezeichnete Gebiet auf der Westseite des Hafens mit seinen 173 weiß gestrichenen Holzhäusern, die Ende des 18. Anfang des 19. JH gebaut wurden, ließen wir links liegen und machten uns gleich auf in den neuen Teil Stavangers mit vielen kleinen Gassen und Straßen. Hier findet man alles was man zum Leben braucht. Geschäfte, kleine Lokale und Gaststätten, das Norwegische Erdölmuseum, und die FARGATEN – ØVRE HOLMEGATE – Die Bunte Straße.
In Stavanger findet man viele Häuser, die mit Graffitis verziert sind, in meiner Bilderserie nur drei.

Unser Schiff lag genau gegenüber des 1905 errichteten neuen Zollamt (Tolbod), das zu den Kulturdenkmälern der Stadt gehört. 

 

Das 1905 errichtete neue Zollamt (Tolbod)

Wieder an Bord nutzten wir das schöne Wetter und verzehrten in der Eisbar unter freiem Himmel noch ein Eis und danach einen  Caffè Latte und einen doppelten Espresso, dazu ein Stück Himbeerjoghourt Torte

 

Kreuzfahrt mit der AIDAnova vom 21.05. bis 28.05.22 nach Norwegen (Tag 5)

Tag 5 Nordfjordeid

An unserem nächsten Liegeplatz, dem Seawalk von Eid (wer den kompletten Namen Nordfjordeeid benutzt outet sich als Tourist, die Norweger nutzen nur die Kurzform Eid)  machten wir am 25. Mai wiederum um 07:00 Uhr nach nur 95 nM (176 km) fest. In Eid mussten wir an sogenannten Mooringtonnen (eine Tonne, die am Meeresboden mit Ankern befestigt ist) festmachen, weil selbst die nur 8,60m Tiefgang unseres Schiffes für den Hafen von Eid zu viel sind.  Über den Seawalk (miteinander verbundene Schwimmpontons) sind wir dann zu unserem Ausflug an Land gegangen.

 

Kreuzfahrt mit der AIDAnova vom 21.05. bis 28.05.22 nach Norwegen (Tag 4)

Tag 4 Alesund

 

Auf dem großen Bild oben, hat hinter der AIDAnova ein Schiff der Hurtigruten Flotte festgemacht. Auch das ist eigentlich schon ein großes Schiff.

Unseren nächsten Hafen Alesund erreichten wir nach 241 nM (nautischen Meilen) 446 km am 24.Mai um 07:00 Uhr.

Ålesund?/i ist eine Stadt und Kommune in der Provinz (FylkeMøre og Romsdal in Norwegen. Das durch den Jugendstil geprägte Zentrum wie auch die Lage der Stadt und Umgebung machen diese zu einem Ziel für den Tourismus in Norwegen. Die Stadt liegt etwa 236 km nordnordöstlich von Bergen auf mehreren Inseln – vornehmlich Hessa im Westen, Aspøy mittig und Nørvøy im Osten – am Europäischen Nordmeer. Die Umgebung von Ålesund ist durch Fjorde, Berg- und Inselketten geprägt. Durch die Innenstadt zieht sich der die Inseln Aspøy und Nørvøy trennende Ålesundet. (entnommen aus Wikipedia)

Unser Ausflug zum Atlantikmuseum Alesund führte uns durch das kleine Städtchen. Über eine der vielen Brücken, die die verschiedenen Inseln auf den Alesund errichtet wurde verbindet. Das Atlantikmuseum zeigt die Fauna des Europäischen Nordmeeres und der Nordsee.

Ein weiteres Ziel war der Hausberg von Alesund, der Aksla. Von hier hatten wir eine wunderbare Aussicht auf Alesund und unser Schiffchen.

 

Wieder auf dem Schiff angekommen genossen wir unser Mittagessen und kurz auch unsere Kabine. Danach ging es noch einmal auf eigene Faust in das Städtchen. 

Kreuzfahrt mit der AIDAnova vom 21.05. bis 28.05.22 nach Norwegen (Tag 3)

Tag 3 Haugesund

Nach 525 Seemeilen (972 km) erreichten wir um 07:00 Uhr unseren Liegeplatz am Garpskjaerskaien in Haugesund.

Haugesund Montag 23.05.2022, 7:00 – 16:00 Uhr

Haugesund ist eine Handelsstadt und Kommune in der norwegischen Provinz (FylkeRogaland mit 37.323 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021). Die Stadt liegt an der Nordseeküste, etwa in der Mitte zwischen Bergen und Stavanger. Sie ist ein bedeutendes Handelszentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und einem Einzugsgebiet von etwa 200.000 Menschen. Haugesund bezeichnet sich als „junge Stadt in alter Schale“. Der Name setzt sich aus Haug (deutsch: „Hügel“) und Sund (deutsch „Meerenge“) zusammen. (entnommen aus Wikipedia)

Ausflug 10:45 – 12:45 Uhr „Komm an Land – Haugesund auf einen Blick“

Unser Ausflug führte uns zuerst zum Haraldshaugen (Haraldshügel. Laut den Königssagen des Dichters Snorri Sturluson liegt Harald I. in Haraldshaugen zwei Kilometer nördlich des Stadtzentrums begraben. An dieser Stelle errichtete man 1872 das Nationalmonument, das die Unabhängigkeit Norwegens repräsentiert.

Anschließend fuhren wir auf einen Berg in der Nähe von Haugesund, von wo wir eine gute Aussicht über das Land rund um Haugesund hatten.

Kreuzfahrt mit der AIDAnova vom 21.05. bis 28.05.22 nach Norwegen (Tag 1)

Tag 1 

Um 14:55 Uhr konnten wir uns zum Einschiffen anstellen. Als erstes wurden die Impfzeugnisse und die Corona Tests kontrolliert. Dann ging es weiter und es wurden von AIDA Mitarbeitern die Reiseunterlagen geprüft und die Bordkarten erstellt. Dann folgte die Scherheitskontrolle. Wie auf einem Flughafen wurde unser Handgepäck durchleuchtet. Unsere Koffer konnten wir schon vorher abgeben. Wir selber mussten alles aus Metall ablegen und  dann durch einen Metalldetektor gehen.  Danach konnten wir unser Schiffchen  die AIDAnova (Länge 337 m, Breite 42m, Tiefgang 8,60m, Besatzung ca. 1500, Pasagiere auf unserer Reise auf Grund der Corona Vorgaben nur 4200 von 6600 zugelassenen) betreten. Unsere Koffer wurden von fleißigen Händen in der Zeit vor unsere Kabine gestellt.

 

Nachdem wir unsere Kabine das erste Mal gesehen hatten mussten wir zur obligatorischen Seenotübung.

Der einzige der von dieser Übung ausgenommen war, ist unser ständiger Begleiter Pauli.

 

Nach dem Abendbrot im Spezialitätenrestaurant Brauhaus (später mehr dazu). Sind wir auf unsere Kabine gegangen und ich habe mich anschließend zu einem ersten Rundgang an Deck aufgemacht.

 

Besuch im Zoo Frankfurt am Main

Am 5. März 2022 waren wir im Zoo in Frankfurt am Main. Der Zoo wurde am heutigen Standort bereits 1874 eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde er fas vollständig zerstört.  Am 1. Mai 1945 wurde Bernhard Grzimek zum Direktor des Zoos ernannt, Er widersetzte sich der angekündigten Schließung und ließ in privater Initiative  die Bombenkrater füllen und einige Häuser provisorisch wieder aufbauen.  Bereits am 1. Juli 1945 kündigte er die Widereröffnung an, vorher hatte Ihm die Stadtverwaltung die Erlaubnis, aber allerdings ohne öffentliche Zuschüsse erteilt.  ‚Um Geld zu generieren erstellte  man eine Achterbahn, Karussells mit Schaustellern auf dem Zoogelände und veranstaltete Tanzvergnügen, Eisrevuen und Zirkusveranstaltungen.  Von den anderen deutschen Zoodirektoren wurde Grzimek dafür kritisiert.

Ab 1953 wurden dann einige neue Häuser gebaut. So unter anderem das Giraffenhaus, das  Exotarium (Kunstwort aus Exot und Aquarium), die Affenanlagen und das Grzimek Haus für tag- und nachtaktive Kleinsäugetiere.

Viele dieser Anlagen sind heute noch in dem gleichen Zustand und in meinen Augen ist eine artgerechte Unterbringung der Tiere nicht gegeben.  Deutlich sah man es an den beiden alleinlebenden Großraubtieren (Tiger und Löwe) die in Ihren Anlagen nur herumlagen und auch nicht unbedingt gesund aussahen.

Meiner Meinung wird der Zoo nur aufrechterhalten, weil Bernhard Grzimek diesen nach dem zweiten Weltkrieg neu aufbaute. Eine Spezialisierung auf noch weniger Tiere  und dafür großzügigeren Käfigen bzw. Landschaften würde dem Zoo guttun, da ein Ausbau in dieser zentralen Lage absolut nicht möglich ist. 

Trotzdem haben wir den Besuch bei dem tollen Wetter, das Am Samstag dort herrschte nicht bereut.